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Tauchen mit Freunden

Malediven 2007:Tauchsafari Amba

Mittwoch, 15.08.2007 Gegen 11.00 Uhr traf man sich am Annafestparkplatz zum Einladen. Jürgen teilte seine 47 BIO-Obst-Dosen J aus und Michael seine 14 Ketchupflaschen…wie bestellt…der Einfallsreichtum für die Feierutensilien war grenzenlos….

Pünktlich sind wir mit dem Reisebus von Werner Vogel um 11.30 Uhr Richtung München gefahren. An dieser Stelle noch mal ein Danke an Werner für den super Reisebus. Das einzige Manko war die trockene Fahrt bis zur Aral-Tankstelle.

Gegen 12.30 Uhr nahmen wir die letzten ABYSS-Diver in Nürnberg mit an Bord. Auf der Fahrt nach München wurde mit allen ABYSSIANERN die Hochzeit von Katja und Michael würdigend mit Sekt gefeiert. Yvonne ließ sich sogar von Sabine mit einer Sektdusche im Bus feiern.

Der Check-In bei LTU klappte tadellos und Ruck Zuck saßen wir schon bei unserem traditionellen Weißwurstfrühstück am Flughafen. Wir wären sogar noch früher beim Essen gewesen, wenn nicht unser Poppi sein Monstergepäck als Sperrgepäck hätte aufgeben müssen.

Während des Fluges von München nach Columbo wurde Heidi vor lauter Freude grün im Gesicht. Jeder konnte zusehen, was unsere Heidi gefrühstückt hatte. Sie benötigte während des Fluges sage und schreibe 10 Tüten. Sie wurde jedoch rührend von unserem Jam Bam umsorgt, so dass es ihr an nichts fehlte.

Donnerstag, 16.08.07 Nach der Zwischenlandung in Columbo mit einem einstündigen Aufenthalt sind wir endlich um 08:05 Uhr in Male/Hulule gelandet.

Jetzt ging es ums Ganze…..Es war vor dem Verlassen des Flughafens eine Anspannung in der Gruppe zu spüren…jeder wünschte den Anderen Glück…es war klar…erwischt es Einen erwischt es jeden von uns…wer wird wohl der erste Mutige sein….? Da fassten sich Mitch und seine tapfere Frau Christina ein Herz und gingen unverblümt durch die Kontrolle….es klappte…die Gruppe folgte…jedoch mit Adrenalin im Blut…Vor dem Flughafengebäude umarmte man sich, als ob man sich schon Jahre nicht mehr gesehen hatte und jeder strahlte um die Wette.

Am Flughafen verabschiedeten wir Micha und Uschi, die sofort auf die Insel EMBUDU fuhren. Sie hatten einige Aufträge zu erledigen, auf die wir später noch mal zurückkommenJ.

Auf unseren Dhonis näherten wir uns der AMBA. Auf Deck wartete schon unser Holger, der schon einen Tag vorher aus Singapur einflog, und winkte uns zu. Sabine stand am Deck und winkte einer Person zu und bewunderte die schlanke Figur von Holger. Sie meinte, dass er ganz schön abgenommen habe, bis ich sie daraufhin aufmerksam machte, dass es nicht unser Schiff ist. Es war das Schiff weiter hinten…da war auch eine Person, und siehe da, hier passte die Personenbeschreibung auf Holger besser, und er winkte… J

Bei der AMBA handelt es sich wirklich um ein wunderschönes Schiff. Sehr groß und freundlich, alles gewienert und gewischt und extrem sauber. Eigene große Duschen, sogar mit Kabine drum rum – waren wir bis dato nicht gewohnt. Die Crew zeigte sich sehr hilfsbereit, freundlich und völlig unaufdringlich. Sie waren einfach da wenn man sie brauchte.

Ca. 1,5 Stunden nachdem wir auf Schiff gekommen sind, fuhren wir dann mit unseren beiden Dhonis zum „Checktauchen“ an den MANTA POINT. Sofort nach dem erfolgreichen „checken“ kamen dann auch schon die ersten MANTA’S angeflogen. Es waren immer ca. 3 Mantas mit Spannweiten von 3 bis 4 Metern. Sogar Sandro hat dieses Mal was gesehen. Vor lauter Aufregung war auch die Flasche gleich leer. Rund um die Putzerstation konnte man Taucher mit Riffhakenerfahrung und Taucher ohne Riffhakenerfahrung beobachten. Einige bewunderten die Mantas, die anderen kämpften mit der Strömung und ihren Haken.

Auf der Fahrt zum Tauchplatz sahen wir schon die ersten Delphingruppen schwimmen, jedoch auf der Rückfahrt bot sich ein einmaliges Spektakel. Direkt vor unseren Dhonis schwammen Delphine, die Schrauben, Pirouetten und Saltos schlugen. Es war ein Hammer – ein genialer Einstand – so wie es sich für ABYSS gehört.

Ingo verletzte sich schon auf dem Dhoni mit einer starken Zerrung in der Wade…er meinte aber…solange ich Unterwasser bin ist es okay….da sieht man was eine Sucht aus einem Menschen machen kann….

Der zweite Tauchgang wurde dann am historischen Hans Hass Point durchgeführt. Nach dem aufregenden 1. Tauchgang konnte man hier mit mäßiger Strömung viele Schnecken und Fischschwärme bewundern.

Nach dem Tauchen wurde die ABYSS-Werkstatt Nützel-Röhrer schon eröffnet. Von Austausch der Ventile bis hin zur Reinigung von Inflatoren war alles dabei. Als Stefan’s Lungenautomat abgeblasen hatte, wusste er warum man vorher zum Eintauchen mit in das Freibad geht….das nächste Mal geht er bestimmt mit.

Abends zollten die meisten ABYSSIANER dem Tagesablauf Tribut…natürlich bis auf Holger und Chrissi…die bis in den Morgen diskutierten und…aber na ja…..lassen wir das…

Freitag, 17.08.07 Pünktlich um 06:45 Uhr erklang der Ton der Schiffsglocke. Mit dem ersten Tauchgang an den VADDHOO CAVES ging es weiter. Es war ein gemütlicher Tauchgang mit einem Adler-rochen der über uns schwebte.

Nach dem Tauchgang gab es Frühstück. Das Essen auf der AMBA ist ein Traum. Neben diversen Gemüsearten gibt es immer traumhaften Fisch und Nachspeisen, die seinesgleichen suchen. Einen ausdrücklichen Dank an unser Kochteam und besonders an Ahmet. Der Ablauf auf der AMBA klappt wie am Schnürchen, ob es das NITROX-Tauchen ist oder die Tauchorganisation.

Nach dem Essen setzten wir mit der AMBA vom Süd-Male-Atoll in das Ari-Atoll über. Vor der Abfahrt wurde traditionell von Rat, Michael, Poppi und meiner Wenigkeit unsere Piratenflagge gehisst……..unser Klaus S. aus W. wurde hierbei schmerzlich vermisst.

Der zweite Tauchgang an diesem Tag ging an das BATHALAU MAAGA KANTHILA nachdem wir mit der AMBA nach 3-stündiger Überfahrt im Ari-Atoll gelandet waren . Das zweite Dhoni tauchte etwas später auf, da es sich erst über das Meer quälen musste. Die Sicht war ziemlich bescheiden, doch der Ausklang des Tauchganges bescherte uns einige Haie und riesige Thunfische, die Menschengröße erreichten.

Der dritte Tauchgang ging an das MAAYA THILA. Es war unser erster Nachttauch-gang…und was für ein Tauchgang. Unzählige Haie schwammen mit einer immensen Geschwindigkeit auf und ab auf der Jagd nach Beute. Dazwischen große Schildkröten, die sich einen Schlafplatz suchten. Die Bewegungen der Haie erzeugten bei dem ein oder anderen Taucher dann doch einige Sorgefalten im Gesicht.

Nach dem Abendessen traf man sich auf dem Hinterdeck zu ein paar gemütlichen Dosen und Ketchupflaschen. Und dann….wie immer aus heiterem Himmel war die Party – wie wir es bei ABYSS gewohnt sind – in vollem Gange ….einfach perfekt….es wurde getanzt und gesungen bis in die Morgenstunden. Einige ABYSSIANER konnte man von der Tanzfläche nicht mehr herunterbringen, die Anderen kümmerten sich um ihr leibliches Wohl, doch immer wenn das ABYSS-Lied erklang stand alles auf der Tanzfläche ….ALOHAHEJAHEJALOHAHEJAHEJALOHAHEJAHEJ…..

Samstag, 18.08.07 Um 06:45 Uhr erklang die Glocke. Nach dieser Nacht kamen die ABYSSIANER nur zögerlich aus ihren Kabinen, doch es sollte sich lohnen….wir tauchten wieder am MAAYA THILA. Wir hatten alle einen entspannten Tauchgang mit Haien, Oktopuss und vielem mehr. Ja …..sogar ein Manta flog über uns hinweg….ein Traum….die entspannte Atmosphäre war jedem Taucher anzumerken…bis auf Einen…unser Jürgen aus W. wurde größenwahnsinnig und meinte, dass er ohne Bleigurt abtauchen könnte…was sich als untauglicher Versuch herausstellen sollte.

Der zweite Tauchgang am MAALHOSS THILA. Es war strömungsmäßig Achterbahnfahren angesagt. Unser Schiff AMBA verlor nach dem festmachen bereits ihren größten Anker, da das Seil gerissen ist. Der kleine Anker verlor einen Zacken. Das sagt alles über die herr-schende Strömung aus – nur fliegen ist schöner………………..

Das erste Dhoni war bereit zum Sprung und die ABYSSIANER tauchten schnell ab ….Riffhaken war angesagt. Jeder Taucher bekam eine neue Frisur verpasst – manche auch kurzfristig neue Gesichtszüge. Beim zweiten Einhaken lag ich ruhig und ideal in der Strömung…bis Jürgen aus W. kam….er versuchte mit Yvonne eine Riffhakenpolonaise mit mir zu veranstalten. Jürgen weiß jetzt, dass der Riffhaken im Riff und nicht im Taucher eingehackt wird….. J

Unser Mitch machte Karriere als Kunstturner. Er schlug einen astreinen Salto rückwärts Unterwasser. Die Noten waren zwischen 9,0 und 9,5. Mr. Baywatch zeigte es mal wieder allen…leider ungewollt.

Das zweite Dhoni schaute sich die andere Seite des Riffes an….auch unfreiwillig…da sie sich für den Mainstream entschieden. Die Korallen waren ein Traum – alles was das Meer zu bieten hat. Die Haie standen anmutig in der Strömung während wir an den Riffhaken flatterten.

Nach dem Mittagessen wurde ein kleiner Zwischentauchgang eingelegt, um den Anker wieder zu holen. Nach einer Mustermäßigen Suchkette wurde der Anker leider nicht gefunden und die Bierprämie konnte somit nicht ausgezahlt werden L. Unsere Karo hatten mit diesem Tauchgang ihren 100. TG durchgeführt. Ein Informant teilte dies mit, da SIE versuchte es zu vertuschen. Am Boot bleibt jedoch nichts geheim.

Der Nachtauchgang am KAN FARU war mit super Aufnahmen von Sandro mit einer großen Schildkröte gerettet. Unser Rat aus W. war zum Abtauchen motiviert und Sprungbereit am Rand des Dhoni, als ihn unser Poppi darauf aufmerksam machte, ob er heute nicht mit Flossen tauchen wolle…. J Auf der Rückfahrt lernten wir den mutigsten Fisch der Malediven kennen. Während der Fahrt sprang ein Hornhecht mitten ins Boot und versuchte uns zu entern…die Bestrafung folgte prompt….er wurde gegessen.

In der Nacht hatte Bianca starke Zahnschmerzen, um die sich Roland rührend kümmerte. Die Medizin verhalf Bianca sich schmerzfrei zu bewegen, jedoch wurde sie in einen „Lippfisch“ verwandelt J, was ihrer Schönheit allerdings nicht schadete.

Sonntag, 19.08.07 Dieses Mal ertönte die Glocke schon um 06.30 Uhr. Wir tauchten wieder das MAALHOSS THILA, doch diesmal ohne Strömung. Es ist wunderschön bewachsen. Haie schliefen im Sand und die Lobster vergnügten sich im Häuser bauen.

Während alle Taucher das Riff bewunderten waren zwei auf der Suche nach Muscheln …Christiane und Katja…beim Tauchen freuten sie sich noch über ihre Funde, jedoch auf dem Dhoni verlief alles ganz anders…ein plötzlicher Aufschrei von Christiane…“Dirk, Dirk Hilfe Tu das raus aus meinem Jacket“. Christiane hatte sich als Hausbesetzer entpuppt. Drei Krebse wollten in der Jackettasche schon aufgeben und ihr Haus verlassen…Christiane sah ein, dass der rechtmäßige Eigentümer nicht sie sei und es wurde alles wieder über Bord geworfen ….einschließlich der rechtmäßigen Besitzer…

Unser Mitch hatte mit diesem Tauchgang seinen 100. TG. Es wurde noch an der Oberfläche mit einem Lied gewürdigt. Nach dem Frühstück wurden noch zwei Versuche den Anker zu bergen unternommen, die jedoch misslangen. Der Anker konnte zwar mit 6 Bojen gesichert werden, jedoch war es den beiden Guides nicht möglich das Seil aufgrund der Strömung nach oben zu bringen.

Roland stellte seine Navigationskünste unter Beweis. Die Vorgabe waren 290 Grad und Roland……sehr hörig…290 Grad sind 290 Grad. Während die Gruppe sich in Durch-suchungskette formierte tauchte Roland unterhalb der Kette gegen die Sichtrichtung der Kette auf seinen Kurs ohne Rücksicht auf Verluste…seiner treuer Buddy und Weggefährte Matthias wich unbeirrt nicht von der Seite…

Der nächste Tauchgang war am FISH HEAD. Das Riff macht seinem Namen alle Ehre…Schwärme von Fischen, Adlerrochen, Schildkröten und völlig durchgeknallte Napoleons die auf 5 cm an einen Taucher herankamen. Sandro konnte geniale Aufnahmen fertigen. Dem Napoleon schmeckten unsere Bananen, hätten fast sogar noch die Hand mitgefressen. Genüsslich verdrückte er die Vitamine und spuckte die Schale fachmännisch wieder aus.

Am Abend gab es ein Barbecue auf einer einsamen Insel. Die Crew hatte sich dabei selbst übertroffen. Die Anfahrt war schon beeindruckend…….ca. 16 Fackeln waren am Strand aufgestellt. Der Tisch zum Essen war ein aus Sand gebauter Manta…..ein Traum…..Nach dem Barbecue wurden wir mit maledivianischer Musik von der Crew unterhalten. Der Abend wurde immer lustig…vor allem für Holger…er setzte sich auf einen Krebs…der danach tatsächlich noch lebte…zum Trost nahm ihn Holger dann auf den Kopf…und trug ihn noch ein paar Meter weit…und zwar zwischen den Zähnen….

Montag, 20.08.07 Ein letzter Versuch den Anker zu finden und zu bergen wurde unternommen. Fortuna war uns hold. Bereits nach 5 Minuten konnte der Anker in 40 Meter tiefe lokalisiert werden und heraufgeholt werden.

Der nächste Tauchgang sollte für viele historisch werden. Am HUMAU DHOS THILA zog es wie nie. Manche Taucher lernten das Meer von einer ganz anderen Seite kennen J …nur fliegen ist schöner…es war wie Achterbahnfahren ….nur schneller….An der Riffkante entlang….ein Wahnsinn…für reine Ägyptendiver war es eine völlig neue Erfahrung …unserem Andi riss sogar der Riffhacken…er hatte keine Chance mehr zurückzuschwimmen und ihn zu holen. Unser Mitch rettete in seiner baywatchmäßigen Art seine Gattin Christina, die ihren Riffhacken ungewollt vor dem Wohnzimmer einer Muräne einhackte. Der Muräne gefiel das aufdringliche Verhalten gar nicht und biss mehrfach in den Riffhacken. Christina traute sich nicht mehr auszuhacken…da kam Retter Mitch ins Spiel… und löste den Riff-hacken….ein Held….

Der zweite Tauchgang fand am DEGA THILA statt. Chrissi entdeckte die Nutzung der Tauchanzüge völlig neu…er schaffte es mit seinen dicken Oberschenkel in die Arme seines 5 mm Anzuges zu steigen….doch das war’s dann auch schon… J

Der Tauchgang war völlig strömungsarm…ein paar Schildkröten und sonstiges Getier. Jeder kam entspannt aus dem Wasser.

Der Nachtauchgang wurde bei dem WULHAA LHOHI CAVES durchgeführt. Hier waren sehr viele kleine Höhlen und Vorsprünge die sehr schön bewachsen waren. Ein Kalmar beim jagen, weiße Muräne und sonstiges Getier waren zu sehen.

Die Nacht verlief gemütlich am Zwischendeck bis gegen 24.00 Uhr…jeder wollte für die morgige Hawaii-Feier gerüstet sein.

Dienstag, 21.08.07 Am Morgen erklang die Glocke gegen 07.00 Uhr für den Manta Point am MAADIVARU. Es liegt direkt an der Insel Ranghali Hilton. Die Strömung war jedoch Incoming, so dass wir leider keine Mantas sehen konnten, jedoch unzählige Muränen beim Jagen und fressen.

Beim Anziehen am Dhoni ergab sich eine Diskussion über die Anzüge. Caro diskutierte mit Bianca darüber, dass die Frauen beim Anzug anziehen benachteiligt sind, weil Frauen einen…sagen wir es mal so…stärker ausgeprägten Po haben… Caro trat sofort den Gegenbeweis an und wollte ihren Anzug problemlos anziehen….was sie auch tat…bis Roland kam…und fragte: „was machst du eigentlich mit meinem Anzug?“….… J

Am Dhoni angekommen lag ein ca. 2.5 Meter langer Schwertfisch, den die Crew geangelt hat. Ein beeindruckendes Vieh…die Fotos beweisen es…zu dritt schafften wir es gerade noch den Giganten hochzuheben.

Jetzt ging es auf Walhaijagd. Die Route der Walhaie wurde mit der AMBA abgefahren in der Hoffnung, dass die ABYSSIANER ihre Augen offen hielten. Als Prämie für die erste Sichtung gab Jürgen eine Prämie aus…ein originale D-Mark.

Der Walhai blieb uns leider verwehrt, ein Safariboot gab uns die Info, dass sie schon zwei Tage die Strecke befahren und keinen Walhai gesichtet hatten.

Wir gingen dann am KUDADHOO BERYU tauchen. Es liegt auf der Walhaistrecke. Jeder beobachtete die Wasseroberfläche, doch es tat sich nichts. Seenadeln, mehrere Oktopusse und Drachenköpfe waren zu sehen. Katja, Sabine und Christiane gingen mal wieder Muscheln schubsen.

Am Abend gingen bei DHANGETHI THILA tauchen. Es war angenehm. Ich konnte mich bei Rat mit meinem Riffhacken einhängen, der mich dankenswerter Weise entlang des Riffes zog.

Nun liefen die Vorbereitungen für unseren HAWAII-ABEND an. Die Dekoration wurde angebracht. Sogar die CREW beteiligte sich. Sie holten von einer Insel Palmenblätter und verwandelten das Schiff in ein einziges Paradies. Einen HAWAII-Feier auf Hawaii hätte nicht schöner geschmückt sein können.

Vor dem Essen sollte Caro die KARAOKE-Anlage testen, was dazu führte, dass sie ungefähr 15 Mal getestet wurde von verschiedenen Interpreten……wie gut oder wie schlecht der Gesang von den einzelnen Ohren empfunden wurde wird hier lieber nicht breit getreten.

Nach dem Essen kamen alle ABYSSIANER mit ihren Kostümen auf das Mitteldeck. Nach einem lockeren Start wurde der Schalter von einer Minute auf die Andere umgelegt…..das ABYSS-Lied erklang…alle tanzten…Mitten im Kreis die Crew…und die Party konnte starten…es wurde getanzt und gesungen bis in die Morgenstunden…für manche ABYSSIANER bis ca. 05.30 Uhr, die sich dann auch prompt gegen den ersten Tauchgang in einer Stunde entschieden….stimmts Holger, Andi und Sandro…?

Während ausgelassen gefeiert wurde, arbeitete Ingo fieberhaft an seinem Modellbauprojekt zur Digitalisierung seiner Anlage. Respekt vor diesem Arbeitseifer. Er hatte sich im Salon sein eigenes Arbeitszimmer eingerichtet.

In der Nacht versuchten unsere Nachwuchspiraten Matthias, Andi, Daniel und Kriegsbeo-bachter Jürgen das Nachbarschiff heimlich zu entern und die englische Flagge zu entführen …der Angriff wurde jedoch von der Nachtwache abgewehrt….obwohl sie tatsächlich eine unserer mühsam ins Land geschmuggelten Gemüsedosen feil boten. So mussten unsere tapferen Kämpfer das Schiff schwimmend verlassen…….und wurden von der Dunkelheit verschluckt…. Netterweise holten Holger und Caro die Kämpfer auf halben Wege ab und Sandro machte seine erste Fahrstunde mit dem Speedboot, was fast zum ersten maledivianischen Wasser-verkehrsunfall führte. Durch ein beherztes Eingreifen des eigentlichen Fahrers konnte die Kollision zwischen Ankerleine und Schiffsschraube abgewehrt werden indem er unserem Fahranfänger Sandro in das Lenkrad griff…Sandro meldete sich daraufhin wieder aus der Fahrschule ab.

Mittwoch, 22.08.07 Der Morgentauchgang am KUDARAH THILA verlief schleppend. Manfred hat die Glocke clevererweise schon 30 Minuten vorher läuten lassen, so dass zum Tauchgang alle tauch-willigen und tauchfähigen wirklich da waren.

Unser Diveguide JUTTI streichelte eine große Muräne zur Verwunderung manchen Tauchers. Der Muräne schien es jedoch zu gefallen. Am Boot angekommen legte sich alles zum Schlafen.

Holger war jedoch noch nicht Müde und wollte seine zwei Nachtkollegen Sandro und Andi daran teilhaben lassen. Sie schliefen eigentlich in ihrer Kabine bis Holger mit Laptop und Boxen bewaffnet in die Kabine einfiel. Die Musik erklang lautstark, zum Leidwesen der beiden schlafenden, die daraufhin aus ihrer Kabine flüchteten und draußen schliefen, während Holger sich in der fremden Kabine breit machte und dort den Schlaf der Gerechten über sich ergehen ließ J Sandro, Andi und Roland revanchierten sich bei dem schlafenden Holger. Sie gingen mit Luftballons in seine Kabine…und Zahnstocher…und….LALA-Box…..der Rest ist klar.

Auf der Überfahrt vom Ari-Atoll in das Nord-Male-Atoll wurden die ersten Dreharbeiten des ABYSS-BAYWATCH-Filmes gefertigt. Der Star hatte einen harten Drehtag zu absolvieren. Der Film wird oskarverdächtig J

Nach einer kommunikativen Unterhalten zwischen Jürgen und Yvonne mischte sich in einen rießigen Fettnapf springend unser Jam Bam mit ein. Yvonne schlug vor das Laptop von Jürgen mit einem Hintergrundbild von ihrer Wenigkeit zu verschönern, als Jam Bam den Einwand brachte, dass Jürgen dieses Wrack ruhig auf das Laptop spielen könnte. Jam Bam meinte aber ein gesunkenes Schiff…hatte leider die Unterhaltung nur halb mitbekommen…

Zum Tauchen versuchten wir bei Dämmerung den MANTA POINT zu erkunden. Es war jedoch leider keine Strömung, so dass die Mantas ausblieben. Dafür konnte man gigantische Langusten sehen, die für alle bis jetzt die größten Langusten Unterwasser waren. Leider hatte Sandro vom Vorabendfilmen vergessen den Nachtmodus auszuschalten, so dass diese wirklich gigantischen Langusten nicht filmisch festgehalten werden konnten…..in Zukuft werden wir da wohl etwas genauer aufpassen müssen.

Abends wurde der Karaoke-Abend von Caro durchgeführt. Es war schlichtweg grausam. Bis auf unsere Stimme Katja hatten wir nichts zu lachen.

Und dann kam Mitch…mit Boje…Backgroundsinger und absoluter Tonverfehlung mit dem Baywatchtitelsong…..

Und dann brach die letzte Nacht an Bord an………………………. Donnerstag, 23.08.07 Gegen 08:00 Uhr fuhren wir mit unserem Dhoni nach Hulule, nachdem wir ein letztes liebevoll zubreitetes Frühstück an Bord bekamen. Am Flughafen trennten wir uns von unseren Heimfliegern Bianca, Roland und Ingo. Mit dem Boot von Embudu ging es dann auf die Insel. Die Boys vom Bord bekamen einen Schock als sie unser Gepäck sahen…aber ….es war ihr verdammter Job.

Kurz vor der Insel waren unsere Ehemänner Chrissi und Poppi in freudiger Erwartung, jedoch standen weder Uschi noch Micha am Steg. Sie hatten Besseres zu tun….mit dem hübschen Diveguide zu tauchen…

Nach dem Einchecken und der Einschreibung bei der Tauchbasis begrüßte uns Janosch – der Basisleiter und die hübsche Reiseleiterin Ilka. Auf der Insel tauchte jeder wie er wollte, man traf sich immer in der Bar oder am eigenen ABYSS-Strand, der einfach eingenommen wurde.

Abends war regelmäßiges Dosenvernichten angesagt. Es wollte ja Keiner mehr etwas mit heim nehmen. Aufgrund unserer hervorragenden Schmuggelkünste hatten wir alle noch ein Wenig übrig.

Jürgen aus W. heißt ab sofort für die Nachwelt BLEIFREI…Warum fragt ihr euch…Als erstes versuchte er – wie berichtet – ohne Bleigurt abzutauchen, was die physikalischen Gesetze ihm widerlegten und dann dachte er wieder mal er habe keinen Bleigurt an und bat den Maledivianer vom Dhoni um einen Bleigurt. Er war freundlich….er reichte Jürgen einen Bleichgurt in das schöne Meer. Jürgen schwang sich den Bleigurt selbstsicher um und tauchte so tief und schnell wie noch nie…nach dem Tauchgang legte er gekonnt seine Ausrüstung ab…..da bemerkte er, dass er noch einen zweiten Bleigurt anhatte…… ohne Worte…

Und dann kam Sabine A. aus N. ….sie packte netterweise ihre und meine Ausrüstung in der Tauchbasis zusammen, da ich von Sandro die Kamera bekam. Wir wollten zur Victory nach Male. Das Wrack wäre es wert. Als ich an der Tauchschule ankam versicherte sie mir mehrfach dass meine Ausrüstung verladen sei…..bis das Zeichen am Dhoni zum Tauchen kam…OH GOTT….die Anzüge hat sie vergessen und dass passiert der verfrorensten Person, die auf der Reise dabei war….da kam der Retter Jürgen ins Spiel…der es noch bereuen sollte….

Jürgen lieh Sabine seinen Shorty Gr. 50 und er tauchte mit T-Shirt. Vorher hielt ich mit Daniel noch einen ADV-Kurs und wies deutlich daraufhin, dass es zu „bösen Verletzungen“ kommen kann, wenn man nicht mit einem langen Anzug das Wrack betaucht……

Lange Rede kurzer Sinn…Jürgen kam mit einer Kriegsverletzung am rechten Oberschenkel auf das Boot. Sabine hatte wirklich ein schlechtes Gewissen…sie kümmerte sich rührend um die tiefe Schnittwunde. Jürgen reinigte in Piratenmanier die Wunde mit seinem neuen Tauchermesser…. und später….im Zimmer, wurde er dann auch noch zusammengeflickt…na ja besser gesagt – zusammen geklebt. Bilder vom Massaker wurden natürlich gefertigt.

Am Abend auf der Insel wurde die Bar in ein Casino umgewandelt. Holger, Matthias, Daniel, Sandro und Andi zockten von Black Jack über Poker alles was verboten war. Die Dollars flogen nur noch….Der Zockernachwuchs zockten den Oberzocker Holger mit ihrem Anfängerglück ab, Holger stieg tatsächlich irgendwann mal – wenn auch nur kurzfristig – aus….

Am Sonntag, 26.08.07 machten wir einen Ganztagesausflug mit einem eigenen Boot für uns. Der erste Tauchgang war…. mit Mittag ging es dann shoppen auf die einheimischen Insel. Man hatte mal locker eine dreiviertel Stunde angedacht….aber das war natürlich viel zu kurz….. wie soll man denn da die ganzen Geschäfte durchgehen….. Schnickschnack und Mitbringsel kaufen und zusätzlich noch handeln….die Crew der Tauchbasis war aber sehr geduldig und so kamen wir mit vielen Krimskrams – Hammerhaie, Monsterschildkröten, Fischflaschenöffner, Haifischzahn-anhänger und sonstigem Unsinn – wieder an Bord und nahmen dort ein üppiges Mahl zu uns.

Am Mittag machten wir noch einen Superschönen Tauchgang am….. und das Highlight war dann noch die eigens organisierte Taucherhochzeit von Michael und Katja unter Wasser.

Unser Jam Bam verlieh dem Ganzen die nötige Feierlichkeit und soreet für einen entsprechenden Funfaktor. Mit einem Blumenstrauß bewaffnet gaben sich die beiden unter Wasser noch mal das Ja-Wort und so haben sie jetzt auch seitens der ABYSSIANER den Segen für eine gemeinsame Zukunft. Unsere Katja warf dann auch noch den Brautstrauß hinter sich und wir konnten nur mit Mühe und Not verhindern, dass sich Sandro unter die Fänger mischte…………….. Letztlich siegte jedoch dann doch eine unserer Frauen……. Christiane.

Am Abend beschloss ich dann mich intensiv einzucremen. Ich fluchte vor mich hin weil die Creme nicht einziehen wollte, was Sabine veranlasste mir zu raten, das nächste Mal weniger Creme zu nehmen. Nachdem sie mir dann aber auch noch mit der Creme den Rücken eincremen sollte, stellte sich heraus, dass ich anstelle der mitgeführten Aprescreme mal locker die Haarkur von Sabine erwischt habe. Jedenfalls glänzte danach meine Körperbehaarung…. was ja auch nicht ganz übel ist.

Tja und dann fing auch schon die letzte Woche und die letzten Tage an. Der Montag verlief geruhsam, die einen tauchten, die anderen zockten, manche spielten Brathähnchen und wieder andere machten einfach nix…….. Am Montagabend hatten wir dann für Michel und Katja noch ein Candlelight-Diner am Strand organisiert und ließen dann noch einen Lichtballon steigen, den Uschi dankens-werterweise eingeschmuggelt hat.

In der Nacht regnete es dann wie aus Eimern und tagsüber hielt sich das s…..Wetter. Am Dienstag und Mittwoch war dann aber wieder strahlender Sonnenschein und langsam fingen die ein oder andere an zumind. schon mal ihre Tauchsachen zu packen.

Und schwups, eh wir uns versehen haben mussten wir auch schon ganz früh aufstehen, da wir am Donnerstag den 30.08.07 um 06.30 Uhr – einer wirklich unchristlichen Zeit – zum Flughafen per Dhoni gebracht wurden. Zu unser aller Überraschung war unser Holger aufgestanden um uns zu verabschieden. Holger „musste“ nämlich seinen Urluab noch um drei Wochen auf Bali verlängern……..der Arme. Es wurde gedrückt und geherzt, aber es nutzte nichts, wir musste einsteigen und los ging es. Der Abschied wurde uns leicht gemacht, da es bei der Überfahrt in Strömen regnete.

Am Flughafen wurde eingecheckt, wobei die Anspannung, ob Rat und Dirk ihre Riesenschildkröten ins Flugzeug bringen, doch zu spüren war. Die dortigen Polizisten und Flughafenangestellten lies das schwere Andenken jedoch ziemlich kalt und so ging es mit zwei Schildkröten, die netterweise den Flug beim Flugpersonal verbringen durften, ins Flugzeug.

Im Flugzeug verlief soweit alles ganz ruhig, von kleinen Späßchen von Daniel, die Rat kurzfristig an seinen Platz „fesselten“ abgesehen (oder wie soll man denn ohne Werkzeug, Messer oder Schere Kabelbinder zwischen Gürtel und Gurt losmachen). Aber unser Rat ist ein starker Mann und er schwor lediglich Rache (Daniel wartet da noch drauf, aber man weiß ja, meist wird zugeschlagen wenn keiner damit rechnet).

Eine halbe Stunde vor Landung wurde es dann doch noch mal aufregend. Unser frisch gebackener Ehemann Michel bekam derartige Schmerzen, dass er nach der Landung von einem Notarzt erwartet und ins Krankenhaus gebracht wurde – er hatte einen Nierenstein der ihm mal so richtig das Leben schwer machte. Gott sei dank ist aber auch das gut gegangen und kurze Zeit später wurde er wieder entlassen und ist wohl auf.

Nachdem wir alle unser Gepäck hatte, eine Weile verwirrt durch den Flughafen gerannt sind, da keiner wusste wo uns der Bus abholt und uns auch keiner eine fundierte Auskunft geben konnte, haben wir es dann doch geschafft. Im Bus war diesmal für reichlich Getränke gesorgt und Werner – unser Busunternehmer – hatte zur Begrüßung drei Flaschen Sekt kalt stellen lassen (oder war das doch das schlechte Gewissen von der Hinfahrt).

In Forchheim angekommen wurden dann einige verabschiedet, andere beschlossen zum Abschluss noch auf den Stäffala-Keller zu gehen. Nach so langer Zeit mag man doch erst mal was gutes deutsches zum essen und die Reise war auch lang und über das Essen im Flugzeug braucht man hier vermtl. nichts zu sagen.

Tja, und so schwer es auch war, gegen 22.00 Uhr verabschiedeten sich die letzten voneinan-der und unser Abenteuer Malediven war zu Ende.

Es war ein richtige toller Urlaub. Wir haben viel gesehen, sie Stimmung war klasse das Schiff war überwältigend und die Truppe unschlagbar.

Und alle freuen sich schon auf den nächsten Trip, nächstes Jahr in der ersten September-woche, wo es dann mal wieder nach Ägypten geht.

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